Südwallpraxis

Zahnarzt Dr. Krappen

Leistungen

Kieferorthopädische Behandlung von:

Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten

Bei Patienten mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten ist ein interdisziplinäres Vorgehen oftmals schon direkt nach der Geburt erforderlich. Eingebunden in die ärztliche Versorgung sind Kinderärzte, Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Hals-, Nasen- und Ohrenärzte, Kieferorthopäden und Zahnärzte sowie Logopäden. Wir unterstützen die ärztliche Versorgung der betroffenen Kinder mit den unterschiedlichsten kieferorthopädischen Behandlungsapparaturen in allen Phasen der Gebissentwicklung.

Patienten mit Syndromen

Bei Patienten mit Syndromen, z. B. der Trisomie 21, ist ein interdisziplinäres Vorgehen unverzichtbar. Wir unterstützen die myofunktionelle Entwicklung mit Stimulationsplatten und kieferorthopädischen Apparaturen in Zusammenarbeit mit erfahrenen Logopäden.

Kombiniert kieferorthopädisch/kieferchirurigsche Therapie

Bei Erwachsenen ist es manchmal nicht mehr möglich, Kieferlageabweichungen (d. h. der Unterkiefer steht in Relation zum Oberkiefer z. B. zu weit nach vorn oder zu weit zurück) allein durch die kieferorthopädische Therapie zu kompensieren. Hier bedarf es eines kombiniert kieferorthopädisch/kieferchirurgischen Konzeptes. Vor dem chirurgischen Eingriff ist es notwendig, die Zahnbögen kieferorthopädisch auszuformen, damit der Kieferchirurg anschließend die Kieferlage erfolgreich korrigieren kann.

Antischnarchgeräte

Nach Abklärung möglicher organischer Erkrankungen lässt sich Schnarchen häufig lindern, indem der Unterkiefer nachts durch individuell hergestellte Schienen nach vorn positioniert und der hintere Mundraum dadurch erweitert wird. Die Zunge blockiert nicht mehr den Atemweg und entspannter Schlaf resultiert. Nach einer Abformung von Ober- und Unterkiefer werden durchsichtige Schienen im Labor hergestellt. Die Schienen werden im Mundinnenraum durch „Vorschubelemente“ miteinander verbunden und die therapeutisch bestimmte Position des Unterkiefers individuell eingestellt.

Zahnsportschutz

Gerade bei Sportarten wie z. B. Fußball, Hockey und Boxen besteht ein erhöhtes Verletzungsrisiko für die Frontzähne. Durch konfektioniert hergestellte oder individuell angepasste Mundschutzgeräte lassen sich die Risiken von Frontzahnschädigungen senken. Mundschutzgeräte können auch eingesetzt werden, wenn feste Zahnspangen getragen werden.

Kieferorthopädische Prophylaxe

Die Gefahr einer unzureichenden Mundhygiene ist besonders groß, wenn eine feste Zahnspange eingesetzt wurde. Häufig fällt den Patienten das Putzen durch die eingesetzen Brackets und Bänder schwer, und es bilden sich schädliche Beläge auf der Zahnoberfläche, die den Zahnschmelz entkalken. Das Risiko für Schmelzschäden und in der Folge auch für Karies steigt. Durch gezielte Versiegelungsmaßnahmen der Zahnoberflächen sowie regelmäßige professionelle Zahnreinigungen lassen sich schädliche Beläge rechtzeitig entfernen, und die Zähne bleiben unversehrt.

Behandlung von Kiefergelenkproblemen

Kiefergelenkprobleme haben oftmals vielfältige Ursachen und können sehr schmerzhaft sein. Hier helfen spezielle Aufbissschienen, die von den betroffenen Patienten den Vorgaben entsprechend getragen werden müssen und Entlastung für Muskulatur und Gelenk schaffen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Osteopathen hat sich bewährt und hilft, funktionelle Harmonie einzustellen. Bei Beschwerdefreiheit lassen sich in einer zweiten Behandlungsphase Zahnfehlstellungen und Fehlbelastungen kieferorthopädisch korrigieren.

SPRECHSTUNDEN

Montag bis Donnerstag
7.00 bis 21.00 Uhr
Freitag 7.00 bis 18.00 Uhr
nach Vereinbarung